Sechstklässler stellen Otfried Preußler vor

Otfried Preußler war Thema im Deutschunterricht der Klasse 6a. Nachdem die Schüler vieles über seinen Lebenslauf und seine Werke erfahren hatten und der „Krabat“ gelesen war, folgte nun die Vorstellung des wohl bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautors für Kinder aus der 1. und 2. Klasse.

Dabei zeigten die Sechstklässler wichtige Stationen aus Preußlers Leben und stellten mit  „Die kleine Hexe“, „Der kleine Wassermann“, „Das kleine Gespenst“, „Hörbe mit dem großen Hut“ und „Der Räuber Hotzenplotz“ gleich fünf Werke Preußlers vor. Bewaffnet mit den Büchern, Tablet-PCs und allerlei nützlichen Utensilien wie Großmutters Kaffeemühle oder einem Hexenbesen sollte dabei vor allem gelernt werden, mit unterschiedlichen Medien anschaulich zu präsentieren.

„Ich habe die Überzeugung gewonnen, dass Kinder das beste und klügste Publikum sind, das man sich als Geschichtenerzähler nur wünschen kann. Kinder sind strenge, unbestechliche Kritiker.“ Die Richtigkeit dieses Mottos Otfried Preußlers erfuhren die Sechstklässler dabei hautnah: Die jungen Zuhörer fragten bis ins Detail nach, wenn ihnen beispielsweise bei der Inhaltsangabe zum „Hotzenplotz“ etwas unklar war.

Zum Abschluss konnten die Erst- und Zweitklässler unter fachkundiger Anleitung der „großen“ Mittelschüler im Informatikraum  ihr gewähltes Buch als Hörspiel genießen und selbständig auch ein Kapitel lesen. Den Erfolg der Aktion verdeutlicht die Aussage eines Schülers: „Ich will den „Hörbe“ unbedingt ganz lesen, den leihe ich mir gleich aus…